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Review: Direct Action Ghost Backpack

Review: Direct Action Ghost Backpack

Die polnische Firma Direct Action Gear ist erst seit Anfang 2014 auf dem Markt und der Ghost war eines Ihrer ersten Produkte mit dem sie, damals auf der IWA, einen ersten Achtungserfolg erzielten. Der Ghost wurde mit seinen rund 32 Litern als taktischer Drei-Tages Rucksack konzipiert. Durch seine umfassende Erweiterbarkeit und den zusätzlichen Stauraum zwischen Hauptfach und Organizer, sollten die drei Tage auch für weniger minimalistische Anwender möglich sein.
Als Besonderheit kann man beim Ghost nicht nur den Bauchgurt abnehmen, um ihn als Battlebelt zu verwenden, sondern mit dem, ebenfalls abnehmbaren, Front-/Organizerfach und den mitgelieferten Schultergurten auch ein Koppeltragegestell bilden.

Mein persönlicher Eindruck

Bei den meisten Rucksäcken weis ich meist nach wenigen Wochen ob sie mir zusagen und für meine Zwecke geeignet sind oder nicht. Das wußte ich beim Ghost auch, wollte mir aber noch ein wenig extra Zeit nehmen um auch wirklich keine vorschnelle Entscheidung zu treffen. So hatte ich nun mehrere Monate Zeit den Ghost Backpack von Direct Action Gear zu testen und kann ein wirklich positives Fazit ziehen: meine Rucksacksuche hat ein Ende. Nachdem ich bereits unzählige Rucksäcke namhafter Hersteller mein Eigen nennen durfte, und es doch immer wieder Kleinigkeiten daran gab die mich so sehr störten das die Suche weiter ging, hab ich im Ghost einen Rucksack gefunden, der bis auf ein paar Winzigkeiten, wirklich perfekt für mich ist.

Der gesamte Rucksack ist sehr schön verarbeitet, wirkt äußerst gut durchdacht und es wurde wirklich sehr viel Wert auf die Details gelegt. Ob es die aufwendig mit Schrumpfschlauch überzogenen Zipperpulls sind, die doppelten Steckschließen, damit sich der Rucksack auch bei abgenommener Organizertasche noch komprimieren lässt, oder die mitgelieferten Schultertragegurte, falls man aus dem Bauchgurt und der Organizertasche ein Koppeltragegestell machen möchte, es wurde wirklich an alles gedacht.

Die Aufteilung ist, für meinen Geschmack, perfekt und das große Organizerfach ist einfach genial. Auch das mit Fleece ausgekleidete Fach oben vor dem Hauptfach ist ein schönes Detail und eignet sich gut für eine (Sonnen)Brille oder das Smartphone. Ansonsten lasse ich einfach mal die Bilder für sich sprechen. 🙂

Meine größte Skepsis brachte ich Anfangs dem Tragesystem bzw. dessen Rückenpolsterung entgegen. Zu viele Rucksäcke mit „Ventilationskanal“ im Bereich der Wirblsäule mußte ich schon als untauglich ausmustern. Entweder waren die Polster zu dünn, so das eine Luftzirkulation gar nicht möglich war, oder sie waren so weich das sie sich ab einer gewissen Beladung platt an den Rücken drückten. Der Ghost ist der erste Rucksack in meinem Besitz bei dem die Polster ausreichend dick und fest genug sind um das zu halten was die Werbebroschüre verspricht und gleichzeitig genug Komfort bieten. Überhaupt trägt sich der Rucksack auch ohne Bauchgurt, selbst bei höherer Beladung, sehr angenehm.

Nicht unerwähnt bleiben sollte auch die wirklich reichhaltige Auswahl an Farben und Tarnmustern bei den Direct Action Rucksäcken, wie man sie sonst bei kaum einem anderen Hersteller finden dürfte.

Aber das berühmte Haar in der Suppe gibt es eigentlich immer, auch wenn das Haar hier wirklich sehr, sehr klein ist.

So finde ich das man die Schultertragegurte stabiler am Rucksack hätte vernähen können, auch wenn fast alle anderen Hersteller das auch so machen (siehe Foto) und die Geschichte sicher halten wird, hätte man das ein wenig vertrauenserweckender lösen können. Genug Fläche oberhalb des Rückenfachs bzw. der Rückenpolsterung wäre dafür vorhanden.
Auch ein paar Zentimeter mehr Shockcord wären nicht verkehrt gewesen, einen Helm bekommt man so jedenfalls nur bei völlig leerem Rucksack zwischen Organizertasche und Hauptfach.
Und auch die seitlichen Mollecuts oberhalb der Wasserflaschentaschen könnten für meinen Geschmack etwas weiter zur Rucksackfront hin platziert werden. Grade etwas ausladendere Molletaschen neigen sonst dazu einem in den Rücken zu drücken oder zumindest daran zu reiben.

Was das Lasercut Molle betrifft: es muß einem gefallen, ich finds schick, aber man muß sich im klaren sein, das normale Mollebefestigungen aus Gurtband (z.B. die TacTies von Maxpedition) nicht nur sehr schwer einzufädeln sind, sondern bei häufigem Taschenwechsel auch die Molleschlitze ausfransen. Malice Clips aus Kunststoff sind dagegen völlig problemlos, sowohl in der Anwendung, als auch im Verschleiß.

Den Rucksack bekommt ihr z.B. bei Amazon (Partnerlink).

Technische Daten

Abmessungen: 52 x 30 x 18cm (Hauptfach) / 30 x 25 x 5cm (Organizerfach)
Volumen: 28 L (Hauptfach) + 3,5 L (Organizerfach)
Material: Invista® 500D Cordura®, DWR beschichtet
Gewicht: 2290 g
Farben: Schwarz, Oliv, PL Woodland, Coyote Brown, Shadow Grey, Ranger Green, Helikon-Tex Camogrom, Multicam, Pencott Greenzone, Pencott Badlands, Pencott Snowdrift, Kryptek Mandrake, Kryptek Highlander
Preis: ca. 125,- bis 145,- Euro je nach Farbe/Tarnmuster

Bilder

Ein Hinweis zu den Bildern: diese sind absichtlich etwas stärker belichtet damit man trotz der schwarzen Grundfarbe auch alle Details erkennen kann.

So verwende ich den Rucksack momentan

Und hier nochmal ohne Zusatztaschen

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