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Review: Maxpedition Monsoon Gearslinger

Review: Maxpedition Monsoon Gearslinger

Ich habe mir ja lang überlegt ob ich dazu überhaupt noch ein Review schreiben soll. Der Monsoon ist schon ewig am Markt und es gibt bereits unzählige Reviews und Videos zu dem Pack. Aber trotz allem ist es ein äußert interessanter Slingbag der es durch diverse TV Auftritte (u.a. 24 und Stargate Universe) schon zu einer gewissen Berühmtheit gebracht hat. Ich selbst habe meinen nach einiger Zeit, leider, wieder verkauft da mir die negativen Punkte auf Dauer zu sehr auf die Nerven gingen. Aber es reizt mich doch immer wieder ihn mir doch nochmal zu holen und vielleicht bringt Maxpedition ja doch noch eine verbesserte Version raus.

Mein persönlicher Eindruck

Als erstes fällt natürlich die ungewöhnliche Optik ins Auge, und diese ist, bis heute, auch für mich der Hauptgrund warum ich mir den Monsoon damals gekauft habe. In kurzen Worten: ich find das Teil einfach cool. Die Größe liegt im Bereich eines Daypacks und durch Molle ist er auch vernünftig zu erweitern. Natürlich muss man sich mit der Dreiecksform des Hauptfaches anfreunden, aber wenn man mal weis wie man was am besten packt, ist es eigentlich kein Problem. Wobei ich die angegebenen 26 Liter Volumen für ein Gerücht halte, ich denke 20 Liter sind realistischer.

Auf den breiten Schultergurt passen auch größere Taschen und wem der lange Schultergurt noch zu kurz ist, kann diesen z.B. mit dem Janus Pouch noch verlängern. Unter der äußeren Adeckung verbirgt sich ein Netzfach für Kleinkram und dahinter noch eine Tasche für flache Gegenstände, wobei man zur Nutzung dieser Tasche keine zu großen Hände haben sollte. Im Hauptfach gibts dann noch eine kleine Seitentasche für einen MP3 Player (ja der Monsoon ist schon etwas älter 😉 ), eine flache Tasche für ein kleines Netbook oder Papierkram und nochmal eine verschließbare Netztasche für Wertgegenstände. Ein dediziertes Adminfach mit Stiftschlaufen gibt es leider nicht.
Zum Rücken hin findet man ein großes CCW Fach das leider etwas spärlich mit Klett ausgestattet wurde, das man aber immerhin auch erreichen kann ohne den Rucksack erst auf den Bauch vorzuziehen. Was auch nötig ist, denn wenn man den Monsoon nach vorne zieht ist der Reissverschluss für dieses Fach unten.

Leider, und jetzt komme ich zu den negativen Punkten, merkt man dem Monsoon halt auch an das er vor etlichen Jahren auf den Markt kam und nie wirklich weiterentwickelt wurde. So muss man grundsätzlich feststellen das 1000er Cordura das ein paar Stunden auf einem T-Shirt scheuert, erhebliche Spuren hinterlässt, weswegen man bei der Konzeption eines Rucksacks/Slingabgs auch immer schauen muss das alle Bereiche die mit dem Körper in Berührung kommen gepolstert oder mit glattem Stoff überzogen sind.
Der Fakt das man den Monsoon eher wie einen Sack trägt und auch nur schwer fest an den Körper schnallen kann, hat dafür gesorgt das mit der Zeit doch das ein oder andere meiner T-Shirts drann glauben musste. Hauptsächlich im Bereich des Seitenpanels entsteht Reibung, die je nach Beladung der dortigen Taschen, mal mehr mal weniger stark ausfällt, aber auf Dauer immer den Effekt hat, das da früher oder später ein Loch im Shirt entsteht. Ähnliches passiert im Zwischenraum der Rückenpolster. Diese „Mesh-Inseln“ sollen eigentlich dafür sorgen das dazwischen Luft zirkulieren kann, was leider aufgrund der Tatsache das die Dinger grad mal einen Zentimter dick sind und sich das Cordura dazwischen regelrecht hochwölbt (siehe Fotos), schlicht nicht funktioniert. Was dagegen sehr gut funktioniert ist der Schmirgelpapiereffekt des Corduras. Wenn man am Abend sein Shirt oder Pulli auszieht, hat man auf dem Rücken wunderschön die Umrisse der Meshpolster abgebildet.
Auch der Schultergurt ist nicht gepolstert, aber wenigstens hat man diesem auf der Körperseite eine Art Gummierung spendiert, was aber nicht darüber hinwegtäuschen soll wie unbequem das Ding ist und natürlich schwitzt man ganz ordentlich darunter.
Einen großen Teil dieser Probleme konnte ich, unter zuhilfenahme einer Nähmaschine und etwas Mesh, selbst beheben, aber trotzdem, und vor allem angesichts des hohen Preises, ärgert einen sowas natürlich immens.

Alles in allem trotzdem ein sehr interessanter Slingbag der einfach mal eine Version 2 vertragen könnte.

Technische Daten

Abmessungen: 45 x 40cm (unten) / 15cm (oben)
Volumen: 26 L
Material: Invista® 1000D Cordura®
Gewicht: 1300g
Farben: Oliv, Schwarz, Khaki, Foliage Green, Khaki Foliage
Preis: ca. 170,- bis 220,- Euro je nach Bezugsquelle

Bilder

So hab ich den Monsoon getragen

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